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FightING ILISU DAM - SAVE HASANKEYF AND TIGRIS VALLEY |

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Welcome to the Homepage of the „Initative to Keep Hasankeyf Alive“ |
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Announcement of a documentary on Ilisu dam and Hasankeyf in the TV channel „Arte“ (28.04.07)
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DEM UNTERGANG GEWEIHT
Die antike Stadt Hasankeyf in der Türkei soll für immer in den Fluten eines Stausees versenkt werden – mit Unterstützung aus Europa
Ein Film von Michael Enger ARTE REPORTAGE, Samstag, 28. April um 19.00 Uhr Wiederholungen: Sonntag, 29 April 12.00 Uhr; Donnerstag, 3. Mai um 8.50 Uhr
Ende März gaben die Regierungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bekannt, dass sie nun endgültig Exportgarantien für den Bau des Ilsu-Staudamms in den kurdischen Gebieten der Türkei zugestimmt hätten. Durch den Ilisu-Damm sollen die unter Denkmalschutz stehende, über 10.000 Jahre alte Stadt Hasankeyf und dreihundert weitere archäologische Stätten für immer in den Fluten eines gewaltigen Stausees versenkt werden. Einzigartige Kulturschätze gehen für immer verloren, mindestens 55.000 Menschen werden aus ihrer Heimat vertrieben – so die Kritik von Archäologen, Umweltschützern und Menschenrechtsorganisationen. “Der Bau des Staudamms ist eine Verletzung aller Prinzipien, an die die EU glaubt“ – so Bianca Jagger, Trägerin des Alternativen Nobelpreises. Wenige Tage vor der Entscheidung war sie mit Staudammgegnern ins bedrohte Hasankeyf gekommen, um dort in einem “Park der Hoffnung“ Bäume gegen den drohenden Untergang zu pflanzen.
Die übergroße Mehrheit der Menschen vor Ort lehnt den Staudamm ab. Sie sind nie ausreichend über das Projekt informiert worden. 72 Organisationen engagieren sich seit Jahren in der “Initiative zur Rettung von Hasankeyf“, auch der Bürgermeister von Hasankeyf. Die angeblichen Nachbesserungen im Projekt und die Rettungsversuche für das bedrohte Kulturerbe betrachten sie nur als Augenwischerei. In ihrer grundsätzlichen Kritik werden sie von Experten unterstützt. Auch energiepolitisch sei der Staudamm gar nicht notwendig.
Wasserexperten sehen internationale Standards, die für Anrainer an grenzüberschreitenden Flüssen gelten, beim Ilisu-Damm verletzt. Türkische Medien und deutsche Ministerien meldeten nach der Zusage für die Exportkreditgarantien, “Irak und Syrien wurden von der Türkei umfassend über das Staudammprojekt informiert und konsultiert.“ Das entspricht jedoch nicht der Wahrheit – wie das Team der ARTE-Reportage herausfand. Der Wasserminister des kurdischen Nord-Iraks betont, dass weder er als Minister der kurdischen Region noch der Minister für Wasserressourcen des Gesamtiraks konsultiert worden seien. “Wir weisen das Projekt entschieden zurück und sagen `Nein´ dazu, weil sie es nicht mit uns diskutiert haben.“
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