Von Gero Günter
GPM 4/06 - Seit Jahrzehnten plant die Türkei, den Tigris mit einem gewaltigen Damm nahe der syrischen Grenze aufzustauen. Jetzt soll der Bau beginnen — sofern die Bundesregierung den Firmen eine Hermesbürgschaft gewährt.
Manchmal, sagen die Leute, manchmal träumen sie nachts davon, was passieren wird, wenn das Wasser kommt. Straßen und Häuser werden in den Fluten verschwinden, Gärten, Felder und Weiden. Bis zur Spitze des Minaretts der El-R?zk-Moschee soll der Spiegel des Stausees reichen. Nur das Storchennest guckt dann noch hervor. Es ist ein Albtraum, in dem die Kindheit versinkt und die Gräber der Ahnen. „Seit 54 Jahren“, sagt Abdulvakap Kusen, „erzählt man den Menschen, dass der Ilisu-Damm gebaut wird. Eigentlich müssten wir alle zum Psychiater, die Unsicherheit zerfrisst uns.“
Immer wieder hat man den Baubeginn für den größten Stausee der Türkei verschoben. Derzeit jedoch setzt die Regierung alles daran, mit den Arbeiten zu beginnen. Seit einigen Wochen fährt schweres Gerät an der geplanten Baustelle vor. Sobald die letzten Probleme mit den europäischen Kreditgebern ausgeräumt sind, kann der Bau beginnen.
Einmal in der Woche kommt Kusen, der Bürgermeister der anatolischen Stadt Hasankeyf, auf den Friedhof, um zwischen Disteln und Dornen am Grab seines Vaters zu beten. Die Toten, sagt er, könnten nicht umgesiedelt werden: „Wie soll man sich in der Welt zurechtfinden, wenn man den Kontakt zu den Vorfahren verloren hat?“
Kusen ist Bürgermeister einer Gemeinde von Bauern und Hirten, von Fischern und Arbeitslosen. Es gibt einen Friseur und einen Metzger in Hasankeyf, eine Schule, Souvenirläden und ein muffiges Internetcafé, in dem die Jugend hinter Resopal-Trennwänden mit der weiten Welt kommuniziert. Hasankeyf ist eine arme Stadt, die drittärmste Kreisstadt der Türkei. Man tritt auf der Stelle, seit Jahren schon. Wer will schon in einen Ort investieren, der bald nicht mehr existieren wird?
Der einzige Reichtum Hasankeyfs ist seine Vergangenheit, und weil diese Vergangenheit nach den Plänen der Regierung dem Fortschritt geopfert werden soll, ist die Stadt zu einem Symbol geworden. Einem Symbol des Widerstands gegen die Technokraten und Spekulanten, des Widerstands gegen all diejenigen, die im fernen Ankara über das Schicksal von Hunderttausenden bestimmen, ohne sich darum zu kümmern, was im fernen Kurdistan wirklich vor sich geht.
In den türkischen Medien taucht die Stadt am Tigris seit einigen Monaten regelmäßig auf. Bürgerbewegungen wie die „Initiative to Keep Hasankeyf Alive“ wurden gegründet, Konferenzen abgehalten, Protestaktionen durchgeführt. Auch in Europa formiert sich eine Front gegen das Großprojekt. Mehrere internationale Banken sind bereits aus dem umstrittenen Bauvorhaben ausgestiegen. Und dem neuen Konsortium unter deutscher, österreichischer und Schweizer Beteiligung ist es bislang nicht gelungen, die Bedenken auszuräumen.
Der 135 Meter hohe und 1810 Meter lange Ilisu-Damm soll 65 Kilometer von der syrischen Grenze entfernt entstehen; seine sechs Turbinen werden mit einer Leistung von insgesamt 1200 Megawatt Strom erzeugen. Es ist ein titanisches Projekt, dessen Baukosten auf 1,2 Milliarden Euro geschätzt werden. Mindestens 55.000 Menschen müssen umgesiedelt werden oder verlieren ihr Land, mehr als 60 Dörfer sollen in dem 136 Kilometer langen und 313 Quadratkilometer großen See verschwinden. Darunter Hasankeyf und seine historischen Monumente.
Hier, im Norden Mesopotamiens, fließt der Tigris unter hohen Felsenklippen entlang. Der weiche Kalkstein ist durchlöchert von Tausenden von Höhlen, die seit der Jungsteinzeit bewohnt waren. Erst in den letzten Jahrzehnten hat man die Menschen in feste Häuser umgesiedelt. Oben auf dem Berg befinden sich die Überreste der römischen Garnison, der byzantinischen und artukidischen Burg, der osmanischen Moscheen und Badehäuser. Aus dem Fluß ragen die verwitterten Pfeiler einer Brücke, die einst zu den mächtigsten der Welt zählte.
Dieses Land zwischen Euphrat und Tigris war der Schauplatz, auf dem die Menschen zuerst sesshaft wurden, auf dem zahllose Völker und Stämme, Armeen und Karawanen einander begegneten, belagerten und überfielen. „Hasankeyf gehört der ganzen Menschheit“, sagt der Bürgermeister, „es ist ein Treffpunkt der Kulturen.“ Nur einmal wurde Hasankeyf zerstört: im 13. Jahrhundert, als die Mongolen eine Schneise der Verwüstung hinterließen. „Bald könnte es wieder so weit sein“, befürchtet Kusen.
Kinder in Unterhosen springen in den Fluss, lassen sich von der starken Strömung ein paar Meter mittragen. Garküchen haben ihre Stände im Uferkies aufgebaut. Es riecht nach gegrilltem Fisch. Mit hochgekrempelten Hosenbeinen sitzen ein paar Männer auf Plastikstühlen im Tigris, die Füße im Wasser. Bald wird auch der Ziegenhirte aus den Bergen zurückkommen, das Gewehr auf der Schulter. „Der Staudamm?“, sagt er, „von dem haben sie schon meinem Vater erzählt, als er noch Kind war.“ Er schüttelt den Kopf.
Çimen Turan hingegen sieht in dem Staudamm eine reale Bedrohung. Die Archäologin ist stellvertretende Ausgrabungsleiterin in Hasankeyf. „Sie wollen die wichtigsten Monumente in einen Archäologiepark verpflanzen“, sagt Turan, „wir wissen, dass das nicht geht. Die meisten Gebäude sind in äußerst schlechtem Zustand. Es ist, als wollte man einen todkranken Patienten ins Krankenhaus verlegen, der den Transport nicht überlebt.“
Türkische Denkmalschützer und Archäologen haben gegen den Staudamm protestiert. Eines der wichtigsten Täler der Menschheitsgeschichte würde der Wissenschaft für immer verloren gehen. Bei Kartierungen stießen Forscher auf mehr als 200 antike Stätten. Aber noch sind 30.000 Hektar des zukünftigen Flutungsgebiets nicht erfasst, geschweige denn ausgegraben. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit. „Ein Wettlauf, den wir nicht gewinnen können“, sagt Çimen Turan, „selbst wenn wir schnell sind, brauchen wir allein hier in Hasankeyf noch 60 bis 100 Jahre.“
Eine Katastrophe wäre der Staudamm auch für das einzigartige Ökosystem des Tigris. Noch leben hier seltene Vogelarten wie Habichtsadler, Gänsegeier, Brachschwalben oder Rotlappenkiebitze. Noch gibt es einen reichhaltigen Fischbestand, und noch stößt man auf bis zu einen Meter lange Schildkröten. Seit der Euphrat in den 90er Jahren großflächig gestaut wurde, kommt die Euphrat-Weichschildkröte nur noch hier vor.
Aber mit der Artenvielfalt wird es nach Meinung von Experten wie dem Biologen Murat Biricik vorbei sein, wenn sich der Tigris von einem fließenden in ein stehendes Gewässer verwandelt, wenn Nistplätze und Orientierungspunkte für Zugvögel verloren gehen, wenn das Wasser verschlammt. Falls die Landwirtschaft auf den umliegenden Feldern durch Bewässerung und Düngung intensiviert wird, droht der Stausee mittelfristig umzukippen. Dass die Folgen des Dammbaus bis weit hinunter in das Nachbarland spürbar sein werden, steht ohnehin fest: Das irakische Tigris-Delta, so sagen Wissenschaftler voraus, wird sich mangels Sedimenten zurückbilden und zunehmend von Meerwasser durchspült werden.
Doch Ruinenfelder und Schildkröten interessieren die Befürworter des Projekts wenig; sie hegen andere Visionen. Nihat Üstündag deutet auf eine riesige Reliefkarte in seinem Büro in der Provinzhauptstadt Diyarbak?r: „Wasser ist der Reichtum Südostanatoliens.“ Üstündag ist Regionaldirektor der nationalen Wasserbehörde DSI und einer der Hauptverantwortlichen für die technische Durchführung des Ilisu-Projekts. Auf seinem Schreibtisch stapeln sich Akten, ein Bürodiener reicht ihm ständig
Dokumente herein, die er mit einem goldenen Kugelschreiber unterzeichnet. „Noch sind nur sechs Prozent der Tigris-Region bewässert“, sagt der Direktor, „wir wollen 800.000 weitere Hektar fruchtbar machen.“
Schon seit den 60er Jahren arbeitet die Türkei an einem der größten Bewässerungs- und Hydroenergieprojekte der Welt, dem „Güneydogu Anadolu Projesi“ (GAP). 16 Dämme wurden bereits errichtet, riesige Tunnel in die Erde getrieben, 350.000 Menschen umgesiedelt. Aber die weiteren GAP-Pläne sind noch viel ehrgeiziger. Langfristiges Ziel ist es, die Steppen Kurdistans in einen „Paradiesgarten“ zu verwandeln und energiepolitisch weitgehend unabhängig zu werden. Ganz nebenher könnte die Türkei den Nachbarstaaten Syrien und Irak das Wasser abdrehen – ein Umstand, der bereits zu heftigem Streit zwischen den Staaten geführt hat. Nicht umsonst sagen führende Politologen voraus, dass Wasser einer der wichtigsten Konfliktauslöser der Zukunft sein wird.
Die Bauwut der Türken beschränkt sich nicht auf die GAP-Region. Im gesamten Land sind laut einer DSI-Veröffentlichung 565 neue Stauseen geplant (bisher gibt es 142 große Talsperren). „Das Wasser fließt und die Menschen schauen zu“, sagt Üstündag, „aber wir dürfen unseren Reichtum nicht einfach ungenützt lassen.“ Er schließt die Augen und beginnt zu träumen. Von Gigawattstunden, von sauberen Siedlungen, von Hotels und Windsurfschulen am Tigris.
Wer sich in der Region umsieht, weiß: Der Mann hat Fantasie. Die Realität sieht anders aus. Sie ist gekennzeichnet von Armut, Arbeitslosigkeit und Frustration. 40 Prozent der Menschen leben unter der Armutsgrenze. Die überwiegend kurdische Bevölkerung im Südosten fühlt sich von der Regierung betrogen und missachtet. Zu Beginn des Jahres kamen bei Protestkundgebungen in Diyarbak?r elf Menschen, unter ihnen drei Kinder, ums Leben, hunderte wurden verletzt. Immer mehr junge Männer und Frauen schließen sich wieder der Guerilla an.
Dabei schien die Situation in den kurdischen Gebieten bis vor kurzem hoffnungsvoll. Nach dem einseitigen Waffenstillstand der PKK 1999 war endlich etwas Ruhe eingekehrt. Wirtschaftliche und soziale Fortschritte folgten. Im Juli letzten Jahres gestand Premierminister Erdogan sogar erstmals Fehler in der Kurdenpolitik ein. Aber immer noch herrschen Willkür und Gewalt in Südostanatolien, und vieles deutet darauf hin, dass der Bürgerkrieg erneut aufflammen könnte. Die Regierung täte gut daran, den Menschen in dieser Konfliktregion gut zuzuhören. Aber das Gegenteil ist der Fall. Das Ilisu-Projekt ist ein Musterbeispiel für den unsensiblen Umgang mit der Bevölkerung.
„Wir wollen nicht in die Stadt ziehen“, sagen die Männer, die sich am Eingang des Dorfes versammelt haben: „Auf gar keinen Fall.“ Kesmeköprü II ist eine der Gemeinden, die geflutet werden sollen. 60 Haushalte zählt das Dorf südlich der Stadt Batman. „150 Menschen leben hier“, erklärt ein älterer Herr. „Nein, du solltest die Frauen und Kinder schon mitzählen“, korrigiert ein anderer: „Insgesamt sind wir ungefähr 400.“
Weizen, Hirse und Linsen bauen die Menschen auf ihren Feldern an, in den kleinen Gärten wachsen Feigen, Weintrauben, Maulbeeren und Granatäpfel. Geld für künstliche Bewässerung haben sie keines, und seit einigen Wochen funktioniert auch die Trinkwasserpumpe nicht mehr. Man hat sich bereits mehrfach beschwert: „Aber Sie wissen ja, wie das ist.“ Also trinkt ein ganzes Dorf Wasser aus dem Tigris.
Auf Eseln reiten die jungen Frauen zweimal am Tag den Hang hinauf zu den Herden. 1400 Schafe und Ziegen warten darauf, gemolken zu werden. Die Szene erinnert an ein orientalisches Märchen, nur dass die kichernden Mädchen Baseballkäppis über den Kopftüchern tragen und rosa Jogginghosen. Anders die Männer: Sie sind konservativ gekleidet mit makelloser Bügelfalte wie Büroarbeiter. Als gäbe es im Dorf keinen Schlamm, keinen Plastikmüll und keine Misthaufen.
„Wenn die unsere Söhne fragen, ob sie am Staudamm mitarbeiten wollen“, sagen die Familienoberhäupter, „werden sie eine Abfuhr bekommen. Die jobben lieber an der Küste oder im Westen, statt ihr eigenes Dorf zu überschwemmen.“ Das Ilisu-Konsortium hat Umfragen in den betroffenen Dörfern durchgeführt: Ob die Bewohner sich größere Häuser wünschten oder einen Studienplatz für ihre Kinder. Ja, antworteten die meisten und fanden als Befürworter des Damms in die Statistik Eingang. Konkurrierende Umfragen von Menschenrechtsorganisationen ergaben, dass ein Großteil der Menschen gegen das Projekt ist, dass man der Wasserbehörde und dem Konsortium nicht über den Weg traut. An Entschädigungen glaubt kaum jemand.
Besonders schwierig ist die Lage für all diejenigen, die kein Land ihr Eigen nennen. Während mancher Großgrundbesitzer sich schnell noch Pistazienbäume auf die Weide pflanzen lässt, um den Wert seines Grundstücks zu steigern, gehen die Landlosen möglicherweise leer aus. Ein Großteil von ihnen wird in den Elendsvierteln der Provinzhauptstädte landen.
Schon heute quillt etwa Diyarbak?r über von Zugewanderten. Mehr als eine Million sind es inzwischen, die Einwohnerzahl hat sich in den letzten Jahren verdoppelt. Tausende von Flüchtlingen drängen sich in Vierteln wie Ben u Sen, das an der Stadtmauer von Diyarbak?r klebt: Familien, deren Dörfer zerstört, Witwen, deren Männer verschleppt oder getötet wurden. Der Mann von Zine Çelebi wurde 1994 von islamistischen Milizen erschossen, weil er mit der PKK sympathisierte. Zuvor war es der jungen Familie gut gegangen. „Wir hatten eine große Herde“, erzählt Çelebi, „ich war glücklich.“ Heute lebt sie mit ihren beiden Töchtern und einem Sohn in einer Wohnung, die ihr die regierende Kurdenpartei DTI kostenlos zur Verfügung stellt. Perspektiven haben sie keine, Hinterbliebenenrente gibt es nicht. Ihr Einkommen besteht aus dem bisschen, das die Töchter als Tagelöhnerinnen bei der Ernte verdienen.
Auch Cumhur Ayd?n ist Flüchtling. 1993 musste er sein Dorf am Tigris-Zufluss Botan verlassen. Tag für Tag wurden damals Menschen verhaftet, verhört und geschlagen. Die jungen Männer sollten gezwungen werden, in Milizen einzutreten, welche die Regierung zur Abwehr der PKK rekrutieren ließ. Viele gingen lieber in die Berge und schlossen sich einer Guerilla-Einheit an. Eines Tages wurden im Nachbardorf sieben Zivilisten getötet. „Ich habe sie selbst begraben“, sagt Cumhur Ayd?n, „die haben sie aus der Luft bombardiert, alles abgebrannt, die Tiere getötet.“ Schließlich ertrug er den Druck nicht mehr und zog mit seiner Frau und den fünf Kindern in die Stadt.
Auf dem Weg zu Ayd?ns Heimatdorf Seyfi muss man Kontrollen passieren, denn das Gebiet südlich der Stadt Siirt gilt nach wie vor als unsicher. Panzerwagen der türkischen Armee rollen über die Strassen, Dorfmilizen stehen am Wegesrand. An den Hängen sind immer noch Spuren von Bränden zu erkennen. Das Militär hat die Wälder angesteckt, um Unterschlüpfe der PKK-Kämpfer zu vernichten.
Dennoch wirkt die Gegend am Zusammenfluss von Botan und Tigris idyllisch. Die Berge schimmern in der Abendsonne, unten glitzert das schnell dahinströmende Wasser. Weizenhalme wiegen sich im Wind. Vogelgezwitscher, Zikaden, Frösche. „Sehen Sie dieses herrliche Land“, sagt Cumhir Ayd?n, „hier kann das schönste Obst wachsen.“ Vierzig Hektar besitzt er: Weizenfelder, Baumwolle und Tabak. Zumindest urkundlich gehören sie nach wie vor ihm.
Durch hohes Gras und Gestrüpp bahnt sich der adrett gekleidete 47-Jährige mit dem gepflegten Schnurrbart den Weg zu seinem ehemaligen Haus. Es ist nur noch ein Gerippe. Kletten kleben an den Beinen seiner beigen Hose. „Wenn ich zurückkehren will“, sagt er, „muss ich ein Papier unterzeichnen, auf dem ich erkläre, dass die PKK unseren Besitz zerstört hat.“
Ayd?n ist den Tränen nahe. Wut über die Schikanen des Militärs mischt sich mit Trauer über das Verlorene: „Wir haben schon so viel gelitten“, sagt er, „und jetzt wird uns der Staudamm vielleicht endgültig die Möglichkeit rauben, je wieder in unsere Heimat zurückzukehren.“ Denn wenn der Jahrzehnte alte Albtraum nun Gestalt annimmt und das Wasser steigt, wird auch der Weiler Seyfi darin versinken, die goldenen Weizenfelder und die Überreste des Hauses, das Ayd?n so gern wieder aufbauen würde. Ob er ein Recht auf Entschädigung hat, weiß Aydin nicht.